Freitag, 28. August 2026

[Blogbeitrag] Ab und zu ...

 Ab und zu ...


Es stimmt, ab und zu läuft alles ziemlich gut, aber dann gibt es einen großen Cut. Immer. Zumindest bei mir in meinem Leben.

Gefährlich ist es, wenn man sich zu sicher ist, dass alles perfekt ist. Kleiner Spoiler, ist es nicht. Entweder die Gesundheit oder das Leben an sich grätscht einem aber so richtig in die Spur.

Aber das ist nicht das Thema, das ich eigentlich ansprechen will, denn in der Buchbubble geht es genau so. Gerade denkt man sich, die relativ große Messe hat endlich einen Plan, wie man diesen ganzen genKI Sachen zumindest für ein paar Stunden entkommen kann, schon rudert sie zurück. Nein, sie rudert nicht zurück, es hüpft mit viel Schwung ins Nirwana.

Kaum meint irgendwer, ich arbeite nur mehr ohne KI, holt dieser Autor sich Hilfe bei einem Profi und bessert die generierten KI Teile so um, dass es nicht mehr so deutlich auffällt. Aber genKI ist genKI und egal wie viel ihr dafür zahlt, es ist trotzdem aus einem Prompt entstanden, der sich Sachen zusammenklaut und derjenige hofft, dass es nicht rauskommt, denn Rechte an dem Werk hat dieser nicht. Da kann man den AutorInnen nur wünschen, dass die "KünstlerInnen" ein Programm verwendet haben, das erlaubt, dass man es auch kommerziell nutzt. (Wenn das nicht der Fall ist, dann kann sich jeder selbst ausmalen, was daraus für Probleme entstehen können)

Und dann gibt es noch die Autoren, die einen Rat wollen und wenn man denen sagt, dass etwas so im echten Leben nicht funktioniert, da man dazu zumindest einen französischen Balkon braucht, heißt es, das ist ja da, wenn man genau schaut.

Leute, was ist denn los?

Wenn ihr etwas wollt, dann schaut, dass es zumindest zu 95% funktioniert. Ein paar Ausreißer wird man immer haben und ganz ehrlich, zu eng sehe ich es nicht mehr, denn die genKI wird nicht mehr weggehen, sie wird sich ihren Platz schaffen und sie wird bleiben. Aber wir haben die Möglichkeit ihr nicht den Hauptgrund unserer Existenz zu werden.

Wenn ich höre, ich lasse mir von ChatGPT den Tagesablauf gestalten, denn sonst passt nicht alles in einen Tag. Ich lasse mir die Posts für Social Media gestalten und vorformulieren, denn ich kann das nicht. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Bei BloggerInnen sowie AutorInnen muss ich sagen, das darf nicht sein. wir leben vom geschriebenen Wort, wir geben den Followern Tipps und hilfreiche Entscheidungsmöglichkeiten, was sie als nächsten Lesen sollen. Und dann schaffen es manche nicht mal einen Post eigenständig zu verfassen, wo drinnen steht, warum man ausgerechnet dieses oder jenes machen soll?

Auch bei AutorInnen. Ihr wollt, dass man die Bücher liest. Aber man bekommt nur generierte Materialien zu sehen? Warum? Ihr schreibt die Bücher selbst (hoffentlich), ihr steckt euer Herzblut in eure Werke und dann geht das Schreiben eines schlichten Werbeposts nicht? Da kann ich ab und zu die Kommentare schon verstehen, wenn kommt, deine Posts sind generiert, deine Bilder sind generiert, deine Cover sind generiert, können wir uns sicher sein, dass nicht auch die ein oder andere Sequenz oder das ganze Buch generiert ist?

Ich will keinen Streit vom Zaun brechen. Aber ab und zu kommen auch mir solche Gedankengänge, vor allem, wenn so viel Bullshit kommt, wie gerade eben. Steht zu dem, was ihr macht, was ihr könnt, was euer Herzblut ist. Wenn mal was nicht perfekt ist, dann ist es das halt. Egal. Aber ihr seid dadurch authentisch und das zählt.

Wie steht ihr zu dem Thema?

Holt ihr euch Tipps oder generiert ihr euren Postingplan und -bilder mit der KI? Könnt ihr mir auch andere Gründe sagen, außer Zeit oder Geld? Denn für mich zählt das nicht, denn wenn man keine Zeit hat, dann hat man halt nur jeden 2. oder 3. Tag einen Post. ;)

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 Ab und zu ... Es stimmt, ab und zu läuft alles ziemlich gut, aber dann gibt es einen großen Cut. Immer. Zumindest bei mir in meinem Leben. ...