Instagram, was ist los mit dir?
Tja, das frage ich mich schon lange. Zu Beginn meines Blogs, war Instagram ein Platz, wo sich LeserInnen trafen, über Bücher redeten, Beiträge selbst gestalteten und sich einfach über die Vielfalt der Genres und der Möglichkeiten des Schreibens auszutauschen. Man unterstützte sich, hinterfragte Motive in Krimis oder auch eindeutige Stellungen in so manchen Büchern, da sie einem nicht ganz durchführbar erschienen.
Klar, hat man dadurch viel Geld in das Hobby investiert, denn man wollte mitreden, wollte unbedingt dabei sein.
Nun ist es anders, irgendwie gehetzt, mit Stress behaftet und ab und zu voller Vorwürfe, die man nur schwer abschütteln kann, wenn sich jemand in einem verbissen hat. Da stellt sich einem die Frage: Seit wann arbeiten wir nicht mehr miteinander, sondern schauen, wie viel Schaden wir innerhalb kürzester Zeit an anderen ausrichten können?
Das ist eine Buchwelt, die ich nicht verstehe, daher nehme ich mich in letzter Zeit viel aus Diskussionen raus. Denn man könnte ja Rezensionen "zerreißen", Beiträge als Reel verpacken und möglichst viel mit KI machen, damit man in ist und nicht zurückfällt.
Ganz ehrlich, ich will das nicht mehr, ich will einfache Posts. Da würde ich sogar soweit gehen, dass ich nur das Cover, einen einfachen Text sehen will und ein einfärbiger Hintergrund, ohne viel Extras. Ist das der momentane Trend? Nein. Will ich das mehr sehen? Auf jeden Fall.
Ich bekomme Kopfschmerzen von den grellen, fast identischen Bilderchen, die oft vor Fehlern strotzen und Material von anderen KünstlerInnen verwenden. (Und das nicht nur hier auf Insta, sondern auch in der Schule meinen viele, es wäre die Möglichkeit für Kreativität)
Nun sitze ich hier, überlege, wie ich meinen Blog natürlich belassen kann und werde von allen Seiten befeuert, dass ich endlich mit dem Fortschritt gehen soll.
Aber ich kann euch beruhigen, auch wenn sich diese Woche gewollt oder von Insta gekickt, über 100 Personen von meiner Seite verabschiedet haben (manche haben es sogar geschrieben, dass sie mir helfen wollen und sich selbst wegen ihrer persönlichen KI-Nutzung entfernen, um mir Arbeit zu ersparen. Allerdings brauche ich diese "HIlfe" nicht, denn wem ich folgen will oder nicht, das entscheide noch immer ich und manchmal der Bot von Insta, auf den ich keinen Einfluss habe) werde ich schlicht und ohne KI meine Beiträge machen.
Mein Content (außer die Cover oder das Material ist KI) ist und bleibt KI-frei. Ich werde meine Beiträge immer selbst schreiben, Ideen selbst entwickeln und nie irgendwas in die KI einspeisen, nur um Bildchen zu bekommen, die gefühlt jeder hat. Jeder, der meine Hilfe will, wird sie auch in Zukunft bekommen und ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit euch :D